Unsere Reise September 2017 zu unseren Fellnasen

Dieses mal waren wir etwas spät bei unseren Fellnasen da die Formalitäten für das neue Grundstück uns viel Zeit rauben.

Leider konnten wir aufgrund des Sommerflugplan erst in der Nacht in Thessaloniki landen.

Da wir schon unter extremem Zeitdruck standen blieben auch nur ein paar Stunden Schlaf um am nächsten Tag den Bus nach Xanthi zu erreichen denn dort hatten wir ein ersten  Treffen mit einer neu gegründeten Stiftung aus Deutschland, welche uns vielleicht auch in Zukunft unterstützen möchte.

Während unserer Busfahrt hielten wir wie immer an einer Raststätte, wo es natürlich viele Streuner gibt. Es wurde in Massen Suflaki gekauft damit die Hunde wenigstens eine warme Mahlzeit bekommen haben.

In Xanthi angekommen ging es gleich vom Busbahnhof zu unserer Sofia.

Die Zeit drängte denn wir wollten auch nicht zu spät zu unserem Treffen mit der Stiftung erscheinen.

Bei Sofia angekommen wurden schnell ein paar Sachen welche wir für unsere Fellnasen mitgebracht hatten, umgepackt und dann ging es weiter zu unserer Notstation

wo wir uns mit Frau Dr. Sauer und Frau Schmid-Raab von der deutschen Stiftung trafen.

Bei unserer Station angekommen begrüßten uns gleich zwei Neuzugänge. Ein kleiner ängstlicher und ein mittelgroßer Hund. Teodora berichtete mir das sich die beiden Hunde seit Wochen vor der Station aufhalten. Beide hatte wohl der Hunger zu uns getrieben.

Inzwischen haben sie sich eingewöhnt und sind glücklich hier wenigstens ein paar Mahlzeiten zu bekommen.

Der kleinere versteckt sich nach wie vor in den schützenden Büschen welche die Station umgeben.

Auch eine Hütte haben wir zur Verfügung gestellt damit sich die beiden vor Regen schützen können.

In der Station warteten natürlich unser anderen Hunde. Wann hat man denn schon mal so viel Abwechslung das so viele Zweibeiner kommen.

Das war ein Highligth.

Und ich hatte auch noch einen Beutel voll mit Lekkerlis dabei, welche wir von Tierbedarf Kooppel bekommen haben. 

Für einen kurzen Moment durften alle glücklich sein. 

In der Zwischenzeit konnten wir ein längeres Gespräch mit Fr. Dr. Sauer und Frau Schmid Raab führen. Über unsere momentane Lage, die Schließung der Station und die Chance trotzdem weiterhin den Hunden in Xanthi zu helfen wenn wir eine eigene neue Station eröffnen.

 

Die beiden konnten sich auch vom Zustand unserer Hunde überzeugen und welche Arbeit wir vor Ort leisten. 

Leider blieb nicht mehr genug Zeit damit wir unsere ausgelagerten Notfälle und die Hunde in den Bergen besuchen konnten , denn erst wenn man alles gesehen hat, glaubt man was man liest.

Beide fuhren anschließend zurück nach Thessaloniki und wir mussten nach Alexandroupolis um den letzten Auftrag zu erfüllen.

Ingrid´s Hunde..